Die Ausbildung als Ergotherapeut*in ist genau richtig für dich, wenn du gerne mit Menschen arbeitest und dein Lieblingsfach Anatomie ist. Nebenbei solltest du ein gewisses Verantwortungsbewusstsein haben und geschickt im Umgang mit Menschen sein.

Deine Anforderungen in deiner Ausbildung als Ergotherapeut*in:

  • Empathie, Einfühlungsvermögen
  • Pädagogische Fähigkeit
  • Kommunikative Fähigkeit
  • Koordinative Fähigkeit
  • Geschicklichkeit
  • Geduld

Deine Aufgaben im Überblick:

  • Beraten und Behandlungsplan erstellen
  • Trainieren der Grob- und Feinmotorik
  • Umgang mit Prothesen vermitteln
  • Möglichkeiten entwickeln, wie Zuhause und Arbeitsplatz besser für die Patient*innen eingerichtet werden kann
  • Optimierung des Tagesablaufes

Dein Durchschnittlicher Verdienst:

  • 1.110€ pro Monat

Dauer deiner Ausbildung als Ergotherapeut*in:

  • Die Ausbildung dauert drei Jahre

Schulabschluss:

  • Mittlerer Schulabschluss

Deine Aufgaben und Anforderungen in der Ausbildung als Ergotherapeut*in:

Als Ergotherapeut*in solltest du auf jeden Fall Spaß daran haben, mit Menschen zu arbeiten und ihnen in ihrem alltäglichen Leben zu helfen. Mit deiner Empathie und deinem Einfühlungsvermögen gewinnst du erstmal das Vertrauen deiner Patient*innen, die einen schlimmen Unfall hatten oder im Alter ihre Grob- und Feinmotorik nachgelassen hat. In den Einführungsgesprächen berätst du zunächst, wie du die Behandlung ansetzt und was ihr Ziel ist. Neben dem Erstellen eines Behandlungsplanes entwickelst du auch Abläufe und Möglichkeiten, wie deine Patient*innen ihren Tagesablauf besser auf sich abstimmen können. Ebenfalls hilfst du deinen Patient*innen auch ihr Zuhause und ihren Arbeitsplatz nach ihren Bedürfnissen einrichten, um eine einfachere Umgebung zu schaffen.

Länge und Ablauf deiner Ausbildung als Ergotherapeut*in:

Deine Schulische Ausbildung als Ergotherapeut*in dauert drei Jahre. Währenddessen lernst du alles Wichtige in der Berufsfachschule, besuchst aber auch Fachkliniken, ergotherapeutischen Praxen und Altenheime.

What it’s all about:

Da du in deiner Ausbildung zum/-r Ergotherapeut*in größtenteils erstmal in der Berufsfachschule bist und dort dein Fachwissen über diesen Beruf vermittelt bekommst. Praxiserfahrungen bekommst du durch einzelne Sequenzen, in denen du in Kliniken oder anderen Einrichtungen dein Erlerntes anwenden kannst.

Du wirst sicher merken, dass das Arbeiten mit Menschen zwar anstrengend sein kann und deine Geduld auf die Probe stellen wird. Wichtig ist aber immer ruhig zu bleiben. Deine Ausdauer wird sich auszahlen, wenn du deinen Patient*innen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hast, indem du ihnen den Alltag vereinfachst hast und sich damit ihre Lebensqualität stark verbessert hat.

Außerdem kann dein Beruf dir Abwechslung bieten, da du verschiedenste Menschen täglich siehst. Nicht nur durch den Alterungsprozess oder einen Unfall benötigt jemand deine Hilfe, sondern auch Kinder. Hierbei kommt vor allem dein Wissen aus dem Bereich der Logopädie ins Spiel. Hier versuchst du spielerisch mit den Kindern ihre Aussprache einzelner Silben zu verbessern.

Wo kannst du deine Ausbildung als Ergotherapeut*in anfangen?

Als Ergotherapeut*in benötigst du zunächst keinen Ausbildungsbetrieb, da du nur in die Berufsfachschule gehst. Danach findest du aber Beschäftigung in Krankenhäusern und Kliniken, Gesundheitszentren und sozialen Einrichtungen und Heimen. Zusätzlich gibt es aber auch Praxen für Ergotherapie und pädagogische Einrichtungen.

Wie viel verdient man als Ergotherapeut*in?

Als Ergotherapeuti*in verdienst du im:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.040€ im Monat
  • 2.Ausbildungsjahr: 1.100€ im Monat
  • 3.Ausbildungsjahr: 1.197€ im Monat

Nach deiner Ausbildung als Ergotherapeut*in verdienst du im Durchschnitt ca. 2.000€ brutto pro Monat. Je nach Einrichtung kann das natürlich auch höher ausfallen und mit entsprechender Berufserfahrung erhöht sich dein Gehalt ebenfalls. Durch Weiterbildungen kannst du ebenfalls dein Gehalt aufbessern.

Wusstest du, dass man auch während seiner Ausbildung eine Steuererklärung machen sollte? Hier erfährst du wie du eine Steuererklärung als Azubi schreibst.

Dieser Abschluss wird für die Ausbildung als Ergotherapeut*in vorausgesetzt:

Die Berufsfachschulen wählen zwar ihre Bewerber*innen selbst aus, jedoch wird ein mittlerer Bildungsabschluss meistens benötigt. Ob du noch weitere Kriterien erfüllen musst, erfährst du jeweils von deiner Berufsschule. Häufige Dinge, die du nachweisen musst sind ein Altersnachweis und ein Gesundheitsnachweis.

Diese Fächer benötigst du:

Natürlich sind gute Noten in diesen Fächern keine Voraussetzung, es hilft dir aber sehr, wenn du Interesse für diese Fächer zeigst und eine gewisse Leistung in diesen Bereichen nachweisen kannst, um gut in deiner Ausbildung mitzukommen.

Biologie

Dieses Fach ist wichtig für deine Ausbildung als Ergotherapeut*in, da du in der Berufsfachschule Fächer, wie Anatomie, hast. Es geht also primär um den Aufbau des menschlichen Körpers. Vorkenntnisse hierbei sind also von Vorteil, um in deiner Ausbildung gut mitzukommen.

Werken/ Kunst:

Das Arbeiten als Ergotherapeut*in erfordert eine gewisse Kreativität, um den besten Weg zu finden, um deinen Patienten zu therapieren. Ebenfalls musst du auch geschickt im Umgang mit deinen Patient*innen sein, da du ihnen nicht nur Übungen beibringst, sondern auch bei alltäglichen Aufgaben hilfst, die sehr viel Kraft beanspruchen können.

Weiterbildungen:

Nach deiner Ausbildung hast du einige Möglichkeiten dich fortzubilden. In verschiedenen Themengebieten kannst du dich weiterbilden, die du bereits in deiner Ausbildung kennengelernt hast.

Ebenfalls kannst du auch deinen Fachwirt machen, um auf der Karriereleiter aufzusteigen.

Mit der Hochschulreife kannst du natürlich auch noch ein Studium anfangen. Entweder du steigst in den gleichnamigen Bachelor ein, oder machst einen Bachelor of Arts in der Heilpädagogik oder den Erziehungswissenschaften.

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