Du stellst ständig dein Zimmer um, richtest es neu ein oder dekorierst immer wieder mit einem anderen Stil? Zudem bist du auch noch handwerklich begabt?
Dann hält die duale Ausbildung zum/zur Raumausstatter*in genau das für dich bereit!

Deine Anforderungen:

  • Kreativität
  • Räumliches Denken
  • Handwerkliche Begabung

Deine Aufgaben im Überblick:

  • Schneidern und Nähen
  • Möbel polstern
  • Bodenbelege anbringen
  • Installationen und Montagearbeiten

Was verdienen Raumausstatter*innen durchschnittlich in ihrer Ausbildung?:

  • 656 € pro Monat

Dauer der Ausbildung als Raumausstatter*in:

  • 3 Jahre

Schulabschluss:

  • Bevorzugt wird ein mittlerer Bildungsabschluss

Aufgaben und Anforderungen eine*r Raumausstatter*in:

Als Raumausstatter/in ist dein räumliches Denken und der Gewisse Blick für Farben und Ästhetik gefragt. In diesem Job bist du zuständig für die Gestaltung von Wohn- und Geschäftsräumen. Dabei kommt es auf die Auswahl der einzelnen Elemente, wie Bodenbeläge, Tapeten, aber auch der Auswahl der Möbel an. Zunächst solltest du dem Kunden die auf ihn zukommenden Kosten berechnen. Ebenfalls solltest du auf seine Wünsche eingehen, sowie beratend zur Seite stehen und Vorschläge geben. Danach steht erstmal das Grobe an der Tagesordnung. Du bereitest die Untergründe zur weiteren Verarbeitung vor. Anschließend werden die Böden verlegt und die Wände mit Tapeten verkleidet oder mit den ausgewählten Farbtönen gestrichen. Ebenfalls wirst du vielerlei handwerkliche Tätigkeiten ausüben. Vom Arbeiten mit der Nähmaschine, das Polstern von Stühlen und anderen Möbeln bis hin zum Anbringen von Vorhängen und Sonnenschutzvorkehrungen, ist alles dabei.

Länge und Ablauf deiner Ausbildung als Raumausstatter*in:

Die Ausbildung als Raumausstatter*in dauert drei Jahre, in denen du in deinem Ausbildungsbetrieb arbeitest und die Berufsschule besuchst. Nach erfolgreicher Beendigung hast du eine anerkannte Ausbildung im Handwerk.

In der Berufsschule bekommst du zunächst die theoretischen Grundlagen beigebracht, die du bei zusätzlichen Praktika anwenden kannst.

Im Betrieb wirst du langsam an die Materie herangeführt. Begeisterung und Interesse an allem Neuen zahlen sich aber immer aus und du kannst schnell bei verschiedenen Aufgaben helfen und dich mit deinen eigenen Ideen miteinbringen und so bei Kundengesprächen überzeugen. Vielleicht springt ja auch ein eigener Auftrag für dich dabei rum, bei dem du dein ganzes erlerntes Können unter Beweis stellen kannst.

„Der Kunde ist König*in“:

Dein eigenständiges Arbeiten ist wichtig, noch wichtiger ist aber, dass es dem Kunden gefällt. Deine Auffassungsgabe und Verständnis für den Kunden und seine Anforderungen ist also das A und O beim Kundengespräch. Manchen ist Ästhetik das aller Wichtigste, Andere schauen eher auf Haptik und Pragmatik der Einrichtung. Was für ein Typ ist der Kunde oder die Kundin? Ist sie oder er eine Frohnatur und hat es gerne bunt oder soll es lieber schlicht gehalten sein?

Du siehst diese Ausbildung hat viel Abwechslung zu bieten und kein Auftrag ist wie der Andere.

Wo kannst du deine Ausbildung anfangen?

Ganz klassisch findest du einen Ausbildungsplatz in einem Fachbetrieb, aber auch in Einzelhandelswerkstätten, Polsterwerkstätten oder in bestimmten Bereichen beim Theater oder Fernsehen findest du deinen geeigneten Ausbildungsplatz.

Wie viel verdienen Raumausstatter*innen:

Durchschnittlich verdient man im:

  • 1. Aubildungsjahr: 570€ pro Monat
  • 2. Ausbildungsjahr: 650€ pro Monat
  • 3. Ausbildungsjahr: 750€ pro Monat

Nach deiner Ausbildung verdienst du durchschnittlich 2.534 € brutto im Monat.

Welcher Abschluss wird vorausgesetzt?

Die Ausbildung zur Raumausstatterin bzw. zum Raumausstatter hat rechtlich keine Vorgabe bezüglich des Abschlusses, jedoch werden in den meisten Fällen Bewerber/innen mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt.

Diese Fächer solltest du beherrschen:

  • Kunst
    Das Schulfach Kunst dient dir bei der Bearbeitung von Skizzen und der Farbkombination der Einrichtung.
  • Mathematik
    Dein Lehrer hatte bei diesem Beruf Recht, Mathe ist wichtig. Verschiedene Maße, besonders die des Raumes und der benötigten Mengen des Materials, wie zum Beispiel bei Bodenbelegen und Stoffen, müssen genau bemessen werden, sonst stimmt es hinten und vorne nicht. Wichtig ist auch die Berechnung der Kosten, die auf den Kunden zukommen, um ihm oder ihr Budget gerecht zu werden.
  • Werken und Technik
    Dass du handwerklich begabt sein solltest, hast du sicherlich schon gemerkt, aber auch technisches Verständnis sollte dir liegen. Dies wird vor allem wichtig, wenn es um das Montieren von Lampen und anderen Dekorationen geht.

Weiterbildungen als Raumausstatter*in:

Deine Ausbildung ist beendet? Dann kannst du dich auf einen bestimmten Bereich, den du schon kennengelernt hast, festlegen. Hierfür stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Zum Beispiel kannst du einen Lehrgang besuchen oder dich durch eine Weiterbildung auf eine Tätigkeit spezialisieren, die dir am besten liegt. Ebenfalls kannst du weitere Qualifikationen sammeln, wie zum Beispiel deinen Meister bzw. deine Meisterin machen und damit selber zur Ausbildungskraft werden oder du machst eine weitere Ausbildung zum/ zur Betriebswirt/in.

Mit einem (Fach-)Abitur kannst du ebenfalls immer ein Studium beginnen und weitere Wege einschlagen.

Willst du jedoch lieber komplett dein eigenes Ding machen, dann mach dich selbstständig und gründe doch deine eigene Raumausstattungsfirma.

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, du siehst, mit dieser Ausbildung stehen dir auf jeden Fall einige Türen offen.

Wenn du wissen willst, wie ein guter Ausbildungsbetrieb aussieht, klicke hier.

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