Umweltschutz ist das aktuelle Thema unserer Zeit. Dass du dich dafür interessierst, steht vermutlich außer Frage. Wenn du dazu auch noch für Naturwissenschaften zu begeistern bist, ist die Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz wie für dich gemacht!

Deine Anforderungen:

  • Verantwortungsbewusstes Arbeiten
  • Geschick und gute Koordinative Fähigkeiten
  • Technische Affinität
  • Geschultes Auge

Deine Aufgaben im Überblick:

  • Untersuchungen durchführen
  • Proben entnehmen und analysieren  
  • Ergebnisse protokollieren
  • Lärm- u. Erschütterungsmessungen
  • Beratende Tätigkeiten für Umweltschutzmaßnahmen (in z.B. Betrieben)

Dauer der Ausbildung:

  • In der Regel dauert die Ausbildung 2 Jahre

Schulabschluss:

  • Ein mittlerer Bildungsabschluss wird in den meisten Fällen vorausgesetzt

Aufgaben und Anforderungen in der Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz:

Wie der Name der Ausbildung schon sagt, ist das Erforschen der Umwelteinflüsse ein essenzieller Bestandteil deiner Ausbildung. Du führst zunächst Untersuchungen für verschiedene Bereiche durch. Das können zum Beispiel Boden- oder Wasserproben sein, die durch verschiedene naturwissenschaftliche Verfahren geprüft und analysiert werden. Diese Ergebnisse werden an Wissenschaftler*innen weitergegeben, dazu musst du deine Untersuchungen genau protokollieren, dabei ist große Sorgfalt bei der Bearbeitung gefragt.

Zusätzlich führst du auch Lärm- und Erschütterungsmessungen durch und ermittelst, wie sie sich auf die Umwelt auswirken. Darüber hinaus kannst du auch eine beratende Tätigkeit im Umweltschutz ausführen. Hierbei berätst du z.B. Firmen, wie sie mit Problemabfällen umgehen sollen und wie sie umweltrechtliche Maßnahmen einhalten können. Du siehst, du wirst in der Ausbildung viel über Forschungsvorgänge und -abläufe erfahren und durchführen. Aber du bist nicht nur im Labor, analysierst und wertest Ergebnisse aus, sondern bist im ersten Schritt besonders viel draußen und das nicht immer in schönster Natur. Häufig musst du auch in Großstädte fahren und dort deine Proben entnehmen.

Umweltschutz ist nicht gleich Umweltschutztechnik:

Klar, du entnimmst Proben aus verschiedenen Umweltbereichen. Der Hauptteil deiner Arbeit ist jedoch das Forschen. Wissenschaftler verwenden diese Ergebnisse deiner Proben und Analysen und verarbeiten sie so weiter. Deine bereits erbrachte Arbeit wird hierbei in Kontext mit vorherigen Ergebnissen gesetzt und anhand dessen Prognosen erstellt. Dabei ist also wichtig, dass du sehr genau arbeitest, damit die Prognosen auch stimmen. Du bist also nicht aktiv am Umweltschutz beteilig, jedoch leistest du eine gute Vorarbeit, um weitere Maßnahmen für den Umweltschutz ermitteln zu können.

Länge und Ablauf deiner Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz:

In der Regel dauert deine Ausbildung, zur umweltschutztechnischen Assistenz zwei Jahre, in denen du die Berufsschule besuchst und dir ein theoretisches Wissen über diesen Beruf aneignest. Im Praktikumsbetrieb kannst du dann dein Gelerntes anwenden. Nach deiner Ausbildung kannst du Lehrgänge besuchen, eine Weiterbildung anfangen oder ein Studium beginnen, welche Möglichkeiten es gibt, siehst du unten im Beitrag.

Wo kannst du deine Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz anfangen?

Du kannst in verschiedenen Bereichen eine Ausbildung finden. In Forschungseinrichtungen, sowie auf Umwelt- und Naturschutzämtern findest du sicherlich einen Platz, bei dem du deiner Vorliege zur Forschung nachgehen kannst. Ebenfalls kannst du auch bei Unternehmen in der Wasserforschung oder der Abfall- und Abwasserwirtschaft zum Einsatz kommen. In einem chemischen und pharmazeutischen Betrieb kannst du auch einen Ausbildungsplatz bekommen. Es gibt also einen großen Pool an Ausbildungsbetrieben, von dem du wählen kannst, um den geeigneten Praktikumsplatz für deine Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz zu finden.

Wenn du wissen möchtest, woran du einen guten Ausbildungsbetrieb erkennst, dann klicke hier.

Wie viel verdient man in der Ausbildung zur umweltschutztechnischen Assistenz?

Dadurch dass du die meiste Zeit in der Berufsfachschule bist, bekommst du keine Vergütung. Wenn du in dein Praktikum gehst, kann es natürlich sein, dass dein Betrieb dir einen bestimmten Betrag auszahlt.

Nach deiner Ausbildung hast du aber ein durchschnittliches Einstiegsgehalt beträgt ca. 3.000€ brutto im Monat.

Wie du ohne oder mit geringer Vergütung während deiner Ausbildung, trotzdem über die Runden kommst erfährst du hier.

Welcher Abschluss wird vorausgesetzt:

Meistens werden Personen mit einem mittleren Schulabschluss angenommen, jedoch hat jede Berufsfachschule ihre eigenen Kriterien. Da informierst du dich einfach am besten bei der Berufsfachschule deiner Wahl.

Diese Fächer solltest du beherrschen:

Natürlich hast du die Fächer auch nochmal in der Berufsschule, dennoch solltest du gute Noten in den Fächern haben und Interesse haben.

1. Biologie

Du untersuchst häufig Mikroorganismen, die unter einem Mikroskop erforscht werden. Das Verständnis von biologischen Aufbauten in Fasern o.ä., sowie das Umgehen mit einem Mikroskop sind daher von Vorteil in deiner Ausbildung.

2. Chemie

Chemie benötigst du vor allem bei anorganischen Analysen, wie zum Beispiel wie viel CO2 steckt in der Luft und einer Großstadt im Gegensatz zum Gehalt auf dem Land.

3. Physik

Bei dem Messverfahren benötigst du ein gewisses Maß an physikalischem Verständnis für verschiedene Vorgänge.

4. Mathematik

Um die Forschungen genau durchzuführen, musst du die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten richtig abmessen. Dafür wird dir dein mathematisches Können zugutekommen.

Weiterbildungen nach deiner Ausbildung zur umweltschutztechnische Assistenz:

Da du vor allem in diesem Bereich immer auf dem neusten Stand sein solltest, sind Weiterbildungen immer ein guter Weg. Verschiedene Bereiche des Managements, Juristische Weiterbildungen oder Vertiefungen zu Bereichen, die du bereits kennst, können Weiterbildungen für umweltschutztechnische Assistenzen sein. Wie in (fast) jedem Job kannst du deinen Betriebswirt machen oder Weiterbildungen in der Projekt- und Forschungsleitung machen. Wenn du die Hochschulreife besitzt kannst du natürlich auch ein Studium beginnen, dafür gibt es einige im umwelttechnischen Bereich.

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