Der wichtigste Teil der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch ist das Üben. Es ist wichtig zu wissen, welche Fragen Dir im Vorstellungsgespräch gestellt werden können. Auf diese Weise kannst Du Deine Antworten schon im Vorfeld gut vorbereiten und Dich sicher fühlen, wenn der Druck groß ist.

Philipp Klein von StudyAds hat die wichtigsten Fragen und Antworten für Vorstellungsgespräche zusammengestellt, damit Dein nächstes Bewerbungsgespräch ein Erfolg wird.

„Erzählen Sie mir von sich.“

Dies ist oft die Erste von vielen Fragen im Vorstellungsgespräch, die dazu dient, den Bewerber „aufzuwärmen“. Viele Bewerber antworten mit einem Überblick über ihre Arbeit und ihren beruflichen Werdegang. Das ist zwar hilfreich – vor allem, wenn ein Ausbildungsleiter Deinen Lebenslauf nicht im Detail gelesen hat – aber es ist wichtig, dass Du neue Informationen anbietest, z. B. welche Hobbys Du außerhalb der Arbeit hast. Es ist auch leicht, in die Falle des Schwafelns zu tappen. Andere Kandidaten ziehen es vor, sich auf einen Schlüsselaspekt ihrer Karriere zu konzentrieren und darum herum eine Geschichte mit Leistungshighlights aufzubauen. Es ist wichtig, dass Deine Antwort mit der Stellenbeschreibung und der Anzeige übereinstimmt, um zu zeigen, wie Du einen Mehrwert für das Unternehmen und die zu besetzende Stelle schaffen kannst.

„Was hat Sie an unserem Unternehmen gereizt?“

Dies ist Deine Gelegenheit zu zeigen, dass Du Dich gut informiert hast. Lies vor dem Vorstellungsgespräch alles, was Du über das Unternehmen wissen kannst, auf der eigenen Website, in den sozialen Medien und in anderen Nachrichtenartikeln und Foren. Stelle fest, was an der Mission und den Werten des Unternehmens besonders hervorsticht und inwiefern dies mit Deinen eigenen angestrebten Karriereweg und Deinen persönlichen Werten übereinstimmt.

„Erzählen Sie mir von Ihren Stärken.“

Dies sollte die einfachste Frage sein, auf die Du Dich vorbereiten kannst. Nenne zwei oder drei Deiner besten Eigenschaften und gib konkrete Beispiele für diese Stärken, wobei Du darlegdt, wie diese zu Deinem beruflichen Erfolg geführt haben. Achte darauf, den Kreis zu schließen und darzulegen, wie sie für die Ausbildung, für die Du Dich bewirbst, relevant sind.

„Was sind Ihre Schwächen?“

Nimm Dir die Zeit, eine Antwort zu formulieren, die kein Klischee ist. Nichts lässt einen Personalverantwortlichen mehr zusammenzucken als die Antwort: „Ich bin ein Perfektionist.“ Dies ist Deine Chance, Dein Selbstbewusstsein und Deinen Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung zu demonstrieren. Versuche, etwas zu identifizieren, das für die Stelle nicht entscheidend ist und formuliere Deine Antwort positiv.

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“

Dein Arbeitgeber möchte sehen, wie engagiert und zielorientiert Du bist. Er möchte auch überprüfen, ob Deine Erwartungen realistisch sind. Zeige in Deiner Antwort, dass Du die Trends der Branche kennst und flexibel bist.

„Können Sie mir von einer Zeit erzählen, in der Sie mit einer Herausforderung konfrontiert waren? Wie haben Sie sie gemeistert?“

Achtung Verhaltensfrage! Dies ist Deine Gelegenheit, die CAR-Methode anzuwenden: Kontext, Aktion und Ergebnis (Context, Action und Result). Wähle ein Beispiel, das zeigt, wie Du eine Herausforderung gelöst hast, indem Du eine Fähigkeit eingesetzt hast, nach der der Arbeitgeber sucht. Gebe den Hintergrund an, beschreibe, welche Maßnahme Du ergriffen hast und welches professionelle Ergebnis Du erzielt hast.

„Was sind die wichtigsten Dinge, nach denen Sie in Ihrer nächsten Jobrolle suchen?“

Beginne mit Deinen Fähigkeiten. Nenne eine Fähigkeit, in der Du überragend bist und spreche darüber, wie Du eine Rolle suchst, in der Du diese Fähigkeit nutzen und weiterentwickeln kannst. Erläutere auch Deine Beweggründe und wie diese Rolle Dir helfen kann, Deine langfristigen Ziele zu erreichen. Achte immer darauf, dass Deine Antwort für das Unternehmen und die betreffende Ausbildung relevant ist.

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