In der Ausbildung als Maler- und Lackierer *in wirst du nicht nur Wände und Decken streichen, sondern auch gestalterische Arbeiten verrichten und dabei auf eine besondere Dämmung achten.

Überblick:

Aufgaben und Anforderungen in deiner Ausbildung als Maler- und Lackierer *in:

Die Ausbildung teilt sich in einige Bereiche ab. Daher ergeben sich auch verschiedene Aufgaben. Ganz allgemein umfasst die Ausbildung alles, was mit Dämmen, Verkleiden und Beschichten von Außen- oder Innenwänden zu tun hat. Du wirst also nicht den ganzen Tag nur Wände streichen. Den verschiedenen Bereichen kommen weitere Aufgaben hinzu.

Ausbautechnik und Oberflächengestaltung

Häufig wirst du zusätzlich Aus oder Verbesserungen vor allem im Außen- und Trockenbereich vornehmen. Bedeutet, dass du Unebenheiten ausgleichst oder feuchte Wände behandelst. Zusätzlich wirst du auch Stuck anbringen und Holzoberflächen lasieren.

Bauten- und Korrosionsschutz

Im Gegensatz zur Ausbau- und Oberflächengestaltung, kümmerst du dich um Neubauten, aber auch um die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden

Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik

Du solltest diese Fachrichtung auswählen, wenn du im Job darauf achten möchtest etwas umweltbewusster zu leben. Du wirst hier darauf achten, wie man in Gebäuden durch z.B. gutes Dämmen von Wänden oder Untergründen, Wärme besser speichern kann. Das bedeutet später, es muss weniger Strom oder Gas zum Heizen verbraucht werden und Energie kann eingespart werden.

Gestaltung und Instandhaltung

Hier finden sich die Designer*innen aus dem Berufsfeld wieder. Vor allem in Innenräumen, wirst du deiner Kreativität freien Lauf lassen können. Ob mit speziellen Maltechniken, Tapeten oder Stuck, du wirst einen langweiligen Raum auf ein neues Level bringen können.

Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Das besondere an diesem Job ist, dass du Kirchen und Denkmäler auffrischen wirst. Bei zu stark beschädigten Objekten wird es restauriert.

Länge und Ablauf deiner Ausbildung als Maler- und Lackierer *in:

Die Ausbildung dauert drei Jahre und verläuft dual. Heißt also, dass du die Theorie in der Berufsschule lernst und im Ausbildungsbetrieb das erlernte Wissen in der Praxis anzuwenden.

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Welchen Schulabschluss benötigst du?

Du benötigst rechtlich gesehen keinen Bildungsabschluss. Es werden meistens Personen mit einem Hauptschulabschluss angenommen.

Wie viel verdienst du in deiner Ausbildung als Maler- und Lackierer *in?

Als Maler-und Lackierer*in verdienst du durchschnittlich im ersten Ausbildungsjahr 740€ brutto. Im zweiten verdienst du dann ca. 815€ monatlich und im dritten Ausbildungsjahr verdienst du 980€ brutto pro Monat.

Weiterbildungen nach deiner Ausbildung als Maler- und Lackierer *in:

Du hast einige Möglichkeiten dich nach deiner Ausbildung als Maler- und Lackierer*in weiterzubilden. Du hast die Weiterbildung zwischen einer Anpassungsweiterbildung, einer Aufstiegsweiterbildung oder eines Studiums.

Eine Anpassungsweiterbildung dauert meistens nicht lange und du kannst sie an einem Wochenende absolvieren. Dabei hast du die Auswahl zwischen Weiterbildungen in den Bereichen:

  • Maler-, Lackiererei und Beschichtung
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Unfallverhütung
  • Isolierung, Dämmung
  • Putz-, Stuckarbeiten
  • Trockenbau
  • Baulicher Brandschutz
  • Raumgestaltung, -ausstattung
  • Boden-/Estrichlegerei
  • Bauwerksabdichtung
  • Holzschutz

Bei einer Aufstiegsweiterbildung musst du definitiv mehr Zeit investieren, du kannst danach aber mehr Verantwortung übernehmen und auf dein Gehalt hat es auch positive Auswirkungen. Du kannst entweder deinen Meister als Maler- und Lackierer*in oder als Stuckateur*in machen. Technikerweiterbildungen kannst du in den Bereichen Farb- und Lacktechnik, Baudenkmalpflege oder Bautechnik absolvieren. Eine weitere Möglichkeit ist es sich zum/ zur Ausbilder*in weiterbilden zu lassen oder eine kaufmännische Weiterbilderbildung als Betriebsmanager*in oder für die Betriebsführung zu machen. Zuletzt kannst du auch eine Weiterbildung im Bereich der Gestaltung oder den Restaurierungsarbeiten abschließen.

Mit den nötigen Voraussetzungen, welche nicht immer die Hochschulreife sein müssen, kannst du auch ein Studium starten. Dabei hast du die Auswahl zwischen Innenarchitektur, Bauingenieurswesen und Konservierung und Restaurierung.

FAQ

Wie viel verdiene ich durchschnittlich in der Ausbildung als Maler- und Lackierer *in?

Du verdienst im Durchschnitt 856€ im Monat.

Wie lange dauert die Ausbildung als Maler- und Lackierer *in?

Drei Jahre.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Ausbildung als Maler- und Lackierer *in?

Hauptschulabschluss.

Welche Fächer sind wichtig für die Ausbildung als Maler- und Lackierer *in?

Mathematik, Chemie und Werken.

Kommentare

  • Fynn Wolf
    März 19, 2023 at 2:42 pm

    Hi, toller Artikel! Bitte mehr Artikel dieser Art. Viele Grüße

    • StudyAds
      April 5, 2023 at 11:37 am

      Hallo Fynn,

      vielen Dank für Dein Feedback. Wir geben uns Mühe, dass wir weiterhin spannende Artikel für Euch verfassen 🙂

      Viele Grüße
      Das Team von WerBildetAus.de

  • Alex Finsterbusch
    Juni 19, 2023 at 12:27 am

    Der Artikel über die Ausbildung als Maler und Lackierer ist sehr interessant. Als jemand, der handwerkliche Berufe schätzt, finde ich es faszinierend, mehr über die vielfältigen Aufgaben und Möglichkeiten in diesem Bereich zu erfahren. Es ist beeindruckend, während der Ausbildung verschiedene Techniken wie Tapezieren, Streichen und Lackieren zu erlernen.

    Persönlich kann ich die Bedeutung eines gut ausgebildeten Malers und Lackierers aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich bereits von ihren Fähigkeiten und ihrem Fachwissen profitiert habe. In Zukunft werde ich diese Berufsgruppe noch mehr wertschätzen und bei Bedarf ihre Dienste in Anspruch nehmen. Vielen Dank für den informativen Artikel, der mir einen Einblick in die Ausbildung als Maler und Lackierer gegeben hat.

  • Elsa Horneke
    August 2, 2023 at 8:44 am

    Vielen Dank für diesen tollen und informativen Beitrag! Mein Sohn möchte gerne Maler werden. Daher ist es gut zu wissen, dass es ein abwechslungsreicher Beruf ist, der viele Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung bietet. Das wird meinen Sohn bestimmt freuen. Danke für diesen guten Überblick über diesen Beruf!

  • Wolfgang Berg
    Mai 4, 2024 at 11:17 am

    Ich entschuldige mich aufrichtig für diesen Kommentar! Aber ich teste einige Software zum Ruhm unseres Landes und ihr positives Ergebnis wird dazu beitragen, die Beziehungen Deutschlands im globalen Internet zu stärken. Ich möchte mich noch einmal aufrichtig entschuldigen und liebe Grüße 🙂

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