Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in im Handwerk

Du liebst es zu tüfteln und findest elektronische Vorgänge superspannend? Dann ist die Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in im Bereich des Handwerks vielleicht genau das Richtige für deine Zukunftspläne.

Deine Anforderungen im Überblick:

  • Geschicklichkeit
  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstes und sorgfältiges Arbeiten

Dein durchschnittlicher Verdienst:

  • 880€ pro Monat

Dauer deiner Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in:

  • 3,5 Jahre

Schulabschluss:

  • Mittlerer Bildungsabschluss

Aufgaben in der Automatisierungs- und Systemtechnik:

Du bist die Schnittstelle zwischen Anwendungssystemen und den Benutzern. Du arbeitest größtenteils für Firmen und Einrichtungen und entwickelst für sie Automatisierungstechniken verschiedener Geräte. Dabei passiert viel im Hintergrund. Dabei erforschst du die Zusammenhänge der einzelnen Funktionen so, dass alles läuft. Ebenfalls arbeitest du viel mit der Technik der Sensorik. Ein einfaches Beispiel hierfür wäre ein Lichtschalter, der sich betätigt, wenn du dich in den Bereich des Sensors begibst. Natürlich kümmerst du dich auch um viel komplexere Systeme und richtest sie ein. Ist Entwicklung und Installation vollbracht bist du auch für die Wartung und Pflege der Systeme zuständig und berätst deine Kunden bei einem Gespräch über neue oder verbesserte Techniken.

Aufgaben in der Energie- und Gebäudetechnik:

In der Fachrichtung der Energie- und Gebäudetechnik bist du für das Verbessern der kleinen und großen Systeme in einem Zuhause oder Einrichtungsgebäuden zuständig.

Du installierst zum einen die offensichtlichen Gegenstände, wie Waschmaschinen, Herde oder Beleuchtungssysteme. Aber auch komplexere Systeme, wie Smart-Home bringst du an und richtest sie deinen Kunden ein, damit sie später alles von ihrem Smartphone einfach und mit einem Klick steuern können. Wie auch in der Automatisierungs- und Systemtechnik kümmerst du dich auch um Wartungsarbeiten, optimierst bestehende Systeme und führst Kundengespräche.

Obwohl der Ausbildungsberuf des Elektronikers/ der Elektronikerin eher traditionell ist, ist er nicht veraltet, ganz im Gegenteil, er beschäftigt er sich viel mit neuer Technik und sorgt dafür, dass Menschen das Leben, durch neue Techniken und Systeme, vereinfacht wird.

Länge und Ablauf deiner Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in:

Deine duale Ausbildung als Elektroniker*in im Handwerk dauert ca. 3,5 Jahre. Dabei wirst du die Berufsschule besuchen und in deinem Ausbildungsbetrieb arbeiten und kannst so dein theoretisches Wissen direkt in die Tat umsetzten.

Wo kannst du deine Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in anfangen?

Deine Ausbildung kannst du an einigen Orten anfangen, da es so gut wie in jeder Stadt ein Elektrotechnikbetrieb gibt. Aber auch im Facility-Management findest du einen Ausbildungsbetrieb.

Möchtest du erfahren, woran du einen guten Ausbildungsbetrieb fest machst? Dann schaue doch mal hier rein.

Wie viel verdienst du in deiner Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in?

In deiner Ausbildung verdienst du im ersten Ausbildungsjahr ca. 770€ im Monat, im nächsten Jahr gibt es sogar 65 Euro mehr und im dritten Jahr verdienst du durchschnittlich 930€ im Monat. Im letzten halben Jahr kannst du sogar bis zu 1.100€ verdienen.

Diese Fächer solltest du beherrschen, wenn du eine Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in anstrebst:

Mathematik:

Als Elektroniker*in benötigst du einige Formeln, mit denen du gewisse Messwerte berechnest und miteinander verrechnest. Damit später kein Problem aufkommt, ist es wichtig, dass du ein gutes mathematisches Verständnis hast.

Physik:

In der Schule hattest du sicherlich in Physik mal das Thema Elektronik und seitdem bist du gepackt von dem Thema. Wenn du hier gut aufgepasst hast, wird dir die Ausbildung leichter fallen. Besser natürlich noch, wenn du schon immer daran Interesse hattest und du so die verschiedenen Prozesse und Logik dahinter verstanden hast.

Technik:

Sicher ist dir bewusst, dass in diesem Beruf einige technische Vorgänge kennen und anwenden musst. Wie funktioniert so ein Stromkasten und wie werden elektronische Anlagen installiert? Vielleicht hattest du Glück und deine Schule hat dieses Fach bereits angeboten und du konntest schon Einblicke in die Technik erlangen, um zu schauen, ob du für diesen Ausbildungsberuf geeignet bist.

Werken:

Ob Werken ein eigenes Fach bei dir ist oder du dein handwerkliches Können in Kunst unter Beweis stellen durftest, ist egal. Hauptsache du weißt, dass du eine gewisse Geschicklichkeit an den Tag legst, um dem Handwerkerberuf als Elektroniker*in gerecht werden kannst.

Informatik:

Dieses Fach kommt besonders in der Automatisierungs- und Systemtechnik zum Einsatz, da du häufig mit Informationssystemen arbeitest. Hierbei kommt es dir also zugute, wenn du schon mal einen Einblick über ihre Funktionsweise bekommen hast und ebenfalls die komplexe Logik dahinter verstanden hast.

Weiterbildungen nach deiner Ausbildung zum/ zur Elektroniker*in:

Der Beruf des Elektronikers/ der Elektronikerin bietet einige Möglichkeiten auf der Karriereleiter weiterzukommen. Du kannst zum Beispiel deinen Master machen und später einige Aufbaulehrgänge absolvieren. Hierbei bieten sich einige Aufstiegsmöglichkeiten. Ein weiterer Weg ist natürlich auch die Selbstständigkeit, mit der du deinen eigenen Betrieb gründen kannst.

Nach deiner Ausbildung kannst du auch noch ein Studium in der Elektrotechnik machen, vorausgesetzt du hast eine Hochschulberechtigung.

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